Integriertes Stadtentwicklungsprogramm ISEK

Innerhalb der letzten 10 Jahre haben sich die

Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung der Stadt Großbreitenbach wesentlich verändert. Die demographische Entwicklung wirft auch in Großbreitenbach Probleme. So konnte der Einwohnerverlust in den letzten Jahren nicht gestoppt werden. Dieser Einwohnerverlust greift in weitere Themen ein. Wie Leerstand, Rückzug von Dienstleistungseinrichtungen und Reduzierung der sozialen Infrastruktur etc., die unmittelbar auf die Stadtstruktur reflektieren. Antworten für die komplexen Aufgabenstellungen der Stadtentwicklung können zukünftig nicht mehr nur im Betrachtungsraum des Sanierungsgebietes „Ortskern Großbreitenbach“ gefunden werden. Insgesamt hat die Stadt auf Grund der vergangene Jahre gute Voraussetzungen geschaffen, diese gilt es jedoch nsbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu nutzen und weiterzuentwickeln.

Wesentlich für die Stadt ist ein regionaler Ansatz für die zukünftige Stadtentwicklung, da die langfristige Sicherung der Daseinsvorsorge beschränkt auf den einzelnen Ort auf Grund der demographischen Entwicklung in dem ländlich geprägten Raum nicht leistbar ist.

Des Weiteren sollte der bereits beschrittene Weg in Großbreitenbach, Ziele gemeinsam zu definieren und umzusetzen, fortsetzen. Das Angebot der LEG Thüringen stellt neben den formalen Anforderungen an ein Stadtentwicklungskonzept wesentlich auf Planung als ein Prozess ab, der durch Fachleute begleitet wird. Mit den städtischen Gremien, dem Sanierungsbeirat, zahlreichen Vereinen aber auch Vor-Ort-Handwerkern etc. konnten in den letzten 10 Jahren durchweg positive Erfahrungen gemacht werden.

Nur wenn der Prozess Vor-Ort mitgestaltet wird, kann eine erfolgreiche Umsetzung folgen!

Zielstellung

Integriertes Stadtentwicklungskonzept mit Einbindung in die Region

Definition von Handlungs- und Kooperationsräumen

Entwicklung eines Leitbildes für die zukünftige Stadtentwicklung

Vorschläge für Umsetzungsstrategien einschließlich Ermittlung notwendiger Kooperationen

Kosten- und Finanzierungsplan

Vorbereitung Aufnahme in die jeweiligen Förderprogramme des Freistaates