Gewerbesteuer - kommunale Einnahmequelle

Gewerbesteuer - kommunale Einnahmequelle...

Der Gewerbesteuer unterliegt jeder Gewerbebetrieb, soweit er im Inland betrieben wird. Unter Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen im Sinne des Einkommensteuerrechts zu verstehen. Der Gewerbesteuer unterliegt nicht eine Betätigung, die als Ausübung von Land- und Forstwirtschaft oder als Ausübung eines freien Berufs oder als eine andere selbständige Arbeit anzusehen ist.

Features

Steuergegenstand

ist bei der Gewerbesteuer der Gewerbebetrieb und seine objektive Ertragskraft. Es ist gleichgültig, wem der Betrieb gehört, wem die Erträge des Betriebes zufließen und wie die persönlichen Verhältnisse des Betriebsinhabers sind.

Grundlage der Berechnung

Besteuerungsgrundlage ist der Gewerbeertrag.

Wie wird die Gewerbesteuer berechnet?

Mit einer Steuermesszahl (3,5 v. H.) wird vom Finanzamt der Gewerbesteuermessbetrag errechnet. Dieser wiederum wird mit dem in der Haushaltssatzung der Stadt festgelegten Hebesatz vervielfältigt. Das ergibt die Steuerschuld, die dem Steuerpflichtigen im Gewerbesteuerbescheid bekannt gegeben wird.

Hebesatz

Ist von der Gemeinde für das jeweilige Kalenderjahr festgesetzter Prozentsatz, der auf die Messbeträge der Gewerbesteuer angewendet wird. Der Hebesätze in der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach wurden für die einzelnen Ortschaften gegeüber 2018 nicht verändert.

Die Hebesätze betragen in

Großbreitenbach 360 v. H.

Altenfeld 357 v. H.

Böhlen 357 v. H.

Friedersdorf 350 v. H.

Gillersdorf 320 v. H.

Neustadt 383 v. H.

Wildenspring 383 v. H.

Herschdorf 360 v. H.

Allersdorf 360 v. H.

Wilmersdorf 360 v. H.

Die Erhöhung des Hebesatzes  bedeutet eine Steuermehreinnahme für die Landgemeinde. Die Höhe der Gewerbesteuerumlage bleibt unberührt. Folgen: Die Erhöhung des Hebesatzes bedeutet in jedem Falle eine Steuermehreinnahme. Dadurch erhöht sich gleichzeitig die Steuerkraft der Gemeinde. Die Steuerkraft ist u. a. Bestandteil der Berechnung für die Kreisumlage, die sich dadurch erhöhen könnte und auch Bestandteil für die Berechnung der Schlüsselzuweisung, die sich dadurch verringern oder ganz entfallen könnte. Andererseits steigt damit die Abgabenlast der Unternehmen und die Standortattraktivität nimmt ab.